Kontakt  I  Sitemap  I  Impressum  I  Disclaimer







Steuern Aktuell
Gut zu wissen
Rundschreiben
Veranstaltungen




Startseite  I  Mandanten-Forum  I  Gut zu wissen >> zurück zur Themenliste

Gut zu wissen

Geringfügige Beschäftigung bis 400 €

Es soll kein Aprilscherz werden: ab 1. April 2003 wird der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen bei den so genannten geringfügig Beschäftigten verbessern und diese bis 400 Euro voraussichtlich grundsätzlich nicht mit Sozialabgaben und Steuern belasten. Ein Nebenjob könnte sich somit wieder lohnen!

Die Mini-Jobs sollen (früher: 325 Euro Jobs) in allen Wirtschaftszweigen auch für Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte grundsätzlich sozialabgaben- und steuerfrei bleiben, so das (vorläufige) Ergebnis der Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition.

Bisher wurde der Nebenverdienst, der 325 Euro nicht überschreiten durfte, mit dem Einkommen aus dem Hauptjob verrechnet und es wurden Sozialabgaben und Steuern fällig. Nur wer außer dem Mini-Job keine weiteren Einkünfte hatte, blieb von den Abgaben verschont. Nach der neuen Regelung soll der Arbeitgeber eine Pauschale von 25 Prozent des Bruttoeinkommens - zwölf Prozent für die Renten-, elf Prozent für die Krankenversicherung und zwei Prozent Steuern - für die geringfügige Beschäftigung zahlen.

So genannte haushaltsnahe Mini-Jobs, also die Beschäftigung einer Putzfrau oder Haushaltshilfe beispielsweise, sollen besonders gefördert werden. Hier fallen für den Arbeitgeber lediglich zwölf Prozent Sozialabgaben an: fünf Prozent für die Renten- und Krankenversicherung, zwei Prozent Steuern. Außerdem ist beabsichtigt, dass er zehn Prozent der Kosten, maximal aber 510 Euro, von der Steuer absetzen kann..

Auch wer mehr als 400 Euro - aber weniger als 800 Euro – verdient, soll nicht gleich die vollen Sozialbeiträge bezahlen. Während der Arbeitgeber den üblichen Prozentsatz - knapp 21 Prozent - begleichen muss, steigen die Abgaben für den Arbeitnehmer bis 800 Euro stufenweise von 4 auf 21 Prozent an.

Weitere Informationen (pdf 6,10 kb)